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Grundlagen für einen erfolgreichen Geschäftsabschluss

(Gelesen 2625 mal)

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Baghira

  • Gast
Der Handschlag
Ein schlaffer Handschlag erweckt einen unsicheren und nicht von sich überzeugten Eindruck. Deshalb ist es wichtig, dem Gesprächspartner die Hand fest zu geben, doch ohne sie zu quetschen und weder zu kurz noch zu lange. Ein fester Handschlag signalisiert ein Grundvertrauen, Offenheit, Herzlichkeit, Achtung und Aufrichtigkeit dem Gesprächspartner gegenüber.

Nicht nur die Art des Handschlags spielt eine Rolle, auch die Begrüssung hat ihre Regeln, die sich nach der Rangordnung richten:

grundsätzlich gelten folgende Prioritäten:

1. Der Ranghöhere hat den Vortritt
2. Derjenige der kommt, gibt die Hand
3. Alt vor Jung

Der Abstand zum Gesprächspartner

Nicht jeder hat es gerne, wenn ihm ein Fremder zu nah kommt. Aus diesem Grund ist das Einhalten des Abstandes und somit das respektieren der Privatsspähre unerlässlich. Seine Hand auf die Schulter des anderen legen ist ein absolutes NO-GO und kann das Ende jeder Geschäftsbeziehung sein. Die einzige Gelegenheit das Gegenüber anzufassen, ist der Handschlag bei der Begrüssung und der Verabschiedung. Ansonsten hält man ein wenig Abstand. Nicht nur der zu kleine Abstand, auch der zu grosse Abstand sind unangemessen. Zu grosser Abstand kann demnach als abwertend gelten.

* Intime Distanz: Abstand höchstens 50 Zentimeter, körperlicher Kontakt
* Persönliche Distanz: zwischen 50 Zentimeter und einem Meter, Abstand zur Begrüssung
* Gesellschaftliche Distanz: Abstand bis zu zwei Metern, man wartet ab
* Öffentliche Distanz: mehrere Meter, eine persönliche Begrüssung herzustellen, ist kaum möglich

Sie oder Du?
In Deutschland wird immernoch zwischen "Sie" und "Du" unterschieden. Aber wann darf man jemanden dutzen? Ist das dann respektlos?

Grundsätzlich bietet nur der oder die ältere Person das "Du" an.
Ausnahmen kann es entsprechend der Rangordung geben.
Mit Rücksicht auf die Gesamtsituation und die (angestrebte) Beziehung des Ranghöheren zum Mitarbeiter kann es zum Beispiel vorkommen, das der 50-jährige Ranghöhere dem 55-jährigen Rangniedrigeren das "Du" anbietet. Oder ein 25-jähriger Chef dem 30-jährigen Mitarbeiter. Doch man sollte bedenken, dass das Angebot des "Du" immer ein Signal an den Kollegenkreis ist, der umso heikler ausfällt, je grösser der Altersunterschied.
Der Zeitpunkt des Angebots zum Dutzen sollte so gewählt sein, dass der Rahmen und das Stadium der Beziehung zwischen den beiden Menschen der "Du"-Beziehung würdig ist.

Keinesfalls sollte es zu früh, "im Vorbeigehen" oder in Gegenwart Dritter geschehen. Das "Du" in Geschäftskreisen in Deutschland kann der Höhepunkt von gegenseitiger Vertrauenswürdigkeit sein. Wer es nicht so begreift, wird mit dem Angebot des "Du"'s auch keine Beziehungsvorteile erziehen.

Sich mit dem Anderen bekanntmachen

Wenn Frau sich selbst bekannt macht:
* "Ich heisse Vorname Nachname." / "Ich bin Vorname Nachname." / "Mein Name ist Vorname Nachname" /  "Ich bin Frau Nachname." / "Mein Name ist Nachname."

Wenn Mann sich selbst bekannt macht:
* "Ich heisse Vorname Nachname." / "Ich bin Vorname Nachname." Bitte immer Vor- und Zuname kombinieren.

Gegebenenfalls kann man noch das Unternehmen nennen, für das man tätig ist.

Akademischen Titel, Adelsprädikaten, Amtsbezeichnungen
Im deutschsprachigen Raum gilt der Doktortitel praktisch als Bestandteil des Namens, im Ausland gebührt dies nur Ärzten. Auch das Adelsprädikat ist in Deutschland Teil des Namens.

* Häfliche "Ohne-Titel-Träger" sprechen den Titel bei Akademikern immer aus, so lange, bis das Gegenüber von sich aus klar macht, dass es nicht mehr nötig ist.
* Akademiker unter sich lassen diese gerne weg und reden sich nur mit Namen an.

Auch Visitenkarten geben die Möglichkeit, um sich miteinander bekannt zu machen.
Neben dem Namen finden sich weitere interessante Informationen wie Beruf und Position, Telefonnummern, E-Mail-Adressen. Die Visitenkarte sagt auch etwas über den persönlichen Stil und Geschmack der Person aus, die sie überreicht. Als Kurznachricht und Anlage bei der Ãœbersendung versprochener Unterlagen oder als Grusskarte eignet sich die Visitenkarte ebenso. Wenn man eine Visitenkarte bekommt, so ist es höflich, diese sich kurz anzusehen, den Namen und die Postion wahrzunehmen, und die Karte dann einstecken.

"Des Kaisers neue Kleider" oder "Kleider machen Leute"
Was ziehe ich an? Diese Frage stellen sich mit Sicherheit nicht nur die Frauen...
Eine Einladung kann folgende Kleidungshinweise enthalten:
* "Cravatte noire" oder "Black tie": die Dame trägt Abendkleid, der Mann Smoking.
* "Habit noir": hier kann zwischen Smoking oder Frack gewählt werden.
* "Cravatte blanche "oder "White tie": hier sollte die Dame zum festlichen Abendkleid und der Mann zum Frack greifen.
* "Business casual": übliche Geschäftskleidung. Frau trägt Kostüm oder Anzug, Mann trägt Anzug.

Eine gepflegte Erscheinung hat nicht nur mit Anzug und Kostüm sowie den passenden Accessoires wie Uhren, Schmuck und Aktentasche zu tun. Die Körperpflege gehört auch dazu: perfekt rasiert mit gepflegten Haaren und Händen.


Immer ein Lächeln auf den Lippen haben und sich nicht für Jemanden ausgeben, der man nicht ist und mit der richtigen Anwendung der Knigge - dann klappt es mit dem Geschäftsabschluss oder mit dem neuen Job.


hbss

  • Gast
geht es um diese sachen oder sind das nur basics?
und falls nein, was ist der unterschied zb bewerbung, es klappt oder klappt nicht?

Baghira

  • Gast
welche Sachen meinst du? Es handelt sich um Dinge, die man beachten sollte damit es klappt, was geschäftliche Anliegen betrifft.

bei Bewerbungen (d.h. bei Bewerbungsgesprächen) gelten diese Dinge natürlich auch, vorallem, dass der Ranghöhere zuerst die Hand reicht.